Titelverteidigung erfolgreich - Titans gewinnen erneut den NBV-Pokal

NBV-Pokalsieger 2019

Ein anstrengender Tag startete am Samstagmorgen bereits um 07:00 Uhr, als die Mannschaft sich auf den Weg nach Braunschweig, dem Austragungsort des Top-4, machte. Personell etwas dezimiert - David Vallo, Denzel Brito, Justus Kellersmann, Justin Niermeier, Hannes Campe und im ersten Spiel auch Philipp Lennartz konnten aus unterschiedlichen Gründen an diesem Wochenende nicht dabei sein - ging es bereits um 11:00 Uhr im Halbfinale los.

Hier spielten die Titans gegen den Oberliga-Aufsteiger TV Jahn Wolfsburg um den Einzug ins Finale. Mit sieben Spielern lies man von Beginn an keinen Zweifel daran, wer das Feld als Sieger verlassen sollte. Zur Halbzeit lag man mit 52:29 in Front. Anschließend schalteten die Titans einen Gang runter und die Wolfsburger schöpften mit einem 11:2 Lauf noch einmal kurz Hoffnung. Doch diese währte nicht lang. Die Titans zogen wieder etwas an und gewannen das Spiel recht ungefährdet mit 99:63.

Für die Titans spielten und punkteten: Matthias Baller (21 Punkte / 2 Dreier), Jonas Flint (12 / 2), Tim Greiwe (9), Lennart Sommerhage (8 / 2), Lukas Spanke (20), Thomas Strunk (12 / 1), Hendrik Wiegard (17)

Im Finale trafen die Titans dann auf den Ligakonkurrenten Fortuna Logabirum. Mit Philipp Lennartz bekamen das Team von Coach Chad Prewitt dann noch einen weiteren Spieler dazu, so dass man das Finale mit acht Spielern bestreiten konnte. Das erste Viertel verlief mit vielen Führungswechseln sehr ausgeglichen und endete mit 22:24 aus Sicht der Titans.

Insbesondere die litauischen Schützen der Logabirumer, die sowohl aus der Distanz sehr treffsicher waren, als auch beim Zug zum Korb ein ums andere Mal zu Punkten kamen, stellten die Titans vor einige Probleme. Diese wurden insbesondere im zweiten Viertel deutlich, als Logabirum sich das erste Mal absetzen konnte und mit einem 13-Punkte Vorsprung (31:44) in die Halbzeit ging.

Im dritten Viertel baute das Team aus Ostfriesland die Führung zwischenzeitlich sogar auf 15 Punkte aus. Doch die Titans besannen sich wieder auf ihre Stärken und begannen den Rückstand Stück für Stück aufzuholen. Die körperliche Überlegenheit unter den Brettern machte sich bemerkbar. Die Big Men Lennartz, Spanke und Wiegard sammelten viele wichtige Offensiv-Rebounds und verschafften dem Team so zweite und dritte Wurfmöglichkeiten.

Auch in der Defense fand man immer besser ins Spiel und die Guards Baller, Greiwe, Sommerhage und Strunk machten es den Litauern schwer frei Würfe zu bekommen. Zum Ende des dritten Viertels lautete der Spielstand nur noch 50:56. Im letzten Viertel holten die Titans dann noch einmal alles aus sich heraus. Nach feinem Durchstecker von Lennartz, der 8 seiner 16 Punkte im vierten Viertel markierte, besorgte Spanke 5 Minuten vor dem Ende mit einem Layup die erste Führung (62:61) seit der fünften Minute des Spiels. Die Führung gaben die Titans nicht mehr ab, konnten sich jedoch auch nicht komfortabel absetzen.

Bei noch einer Minute zu spielen und nur einem Punkt Führung (70:69) gelang den Titans in der Defense zunächst ein wichtiger Stop und im darauffolgenden Angriff traf Hendrik Wiegard mit einem Korbleger zum 72:69. Der anschließende 3er-Versuch der Logabirumer zum Ausgleich wurde sehr gut verteidigt und verfehlte somit sein Ziel. Mit noch 8 Sekunden zu spielen mussten die Logabirumer foulen, um noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Jonas Flint verwandelte einen seiner zwei fälligen Freiwürfe und brachte die Titans ein Stück näher an den Erfolg. Als der OTB dann auch noch einen Turnover beim Ballvortrag der Logabirumer erzwang, war der Sieg (73:69) perfekt. Der Jubel war groß als die Titans den Pokal vom NBV-Präsidenten überreicht bekamen.

Insgesamt kann man mit dem Pokalsieg und dem 3. Platz in der 2. Regionalliga von einer sehr erfolgreichen Saison sprechen.

Für den Pokalsieger spielten und punkteten im Finalspiel:Matthias Baller (7 Punkte), Jonas Flint (3), Tim Greiwe (4), Philipp Lennartz (16) Lennart Sommerhage (9 / 3 Dreier), Lukas Spanke (13), Thomas Strunk (7), Hendrik Wiegard (14 / 1)